Antifa & Kommunales

Bild: Antifa
Der PoliTisch Antifa und Kommunales wagt einen Spagat: Einerseits gilt es, sich mit dem wichtigen Themenbereich Antifaschismus auseinanderzusetzen und das in Zeiten, in denen antifaschistisches
Arbeiten so notwendig ist wie selten. Andererseits wollen wir die Debatten in Gesellschaft und
Politik Münsters abbilden und so den Blick für kommunale Angelegenheit schärfen. Insbesondere
bei der Betrachtung von Kommunalpolitik ist ein gewisses Maß an Spontanität entscheidend, um
auf aktuelle Entwicklung angemessen reagieren zu können. Als Eckpfeiler könnten wir uns aber
unter anderem die weitere Begleitung unserer bisher sehr erfolgreichen Kampagne zur
Milieuschutzsatzung sowie eine nähere Betrachtung des kulturellen Angebots einer Kommune
vorstellen. Wichtig ist, bei vielen Jungsozialist*innen Interesse für die kommunale Arbeit zu
wecken, wozu der PoliTisch Kommunales beitragen soll.
Antifaschismus als zweiter Themenkomplex dieses PoliTischs bedarf auch im nächsten Jahr unserer
vollsten Aufmerksamkeit. Es sind die bekannten Gefahren: Rechtspopulist*innen sind weltweit
weiter auf dem Vormarsch oder wie Donald Trump in höchste Ämter gewählt, Antisemit*innen und
sraelhasser*innen jeder Couleur tragen ihre Antipathie nun soweit, dass die Übergriffe auf
Jüdinnen und Juden in der Bundesrepublik ein unerträgliches Maß angenommen haben und die
AfD hat die Chance 2017 in den Bundestag einzuziehen. Die AfD als rechtspopulistisches
Phänomen in der BRD droht sich weiter zu stabilisieren und politischer Alltag zu werden. Das
können und wollen wir nicht zulassen. Ein zentrales Element unseres politischen
Selbstverständnisses ist die fortwährende Auseinandersetzung mit der Shoah und den Verbrechen
der Nationalsozialist*innen. Eine notwendige Form, dieser Barbarei zu begegnen, ist es, den
Opfern zu gedenken. Das veranlasst uns, das Thema Erinnerungs- und Gedenkpolitik auf die
Agenda für 2017 zu nehmen, um über die Grundlagen und Herausforderungen dieses Politikfeldes
zu sprechen. Weiterhin werden wir natürlich aktiv an antifaschistischen und antirassistischen Demonstrationen und Gedenktagen teilnehmen und so ein starkes Signal gegen jegliche Form von
Menschenhass setzen.
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