Gleichstellung

Bild: Gleichstellung
Wir wollen auch im kommenden Jahr Grundlagen unserer feministischen Positionierung wieder zum Thema machen. Gerade auch für neue Mitglieder ist es spannend, unsere Vorstellung des Zusammenhangs von Queerfeminismus und dem klassischen Frauen*empowerment kennenzulernen und zu diskutieren. Dabei wird unser Fokus auch auf der Perspektive von trans*- Menschen liegen, welche in den stereotypen Rollenbildern und der binären Geschlechterordnung oftmals auch Identifikationsmerkmale und Schutz finden können. Außerdem werden wir Themen aufgreifen, die sonst oft eher am Rand der Debatten auftauchen, wie zum Beispiel die Diskussion um Definitionsmacht. Dahinter verbirgt sich die Frage danach, wer festlegt, wann ein sexueller Übergriff oder ein sexueller Missbrauch passiert ist und wie gravierend dieser war. Insbesondere wollen wir das Spannungsfeld von Definitionsmacht und den praktischen Konsequenzen, die sich aus ihr ableiten, diskutieren. Ein weiterer Bereich, der unsere feministische Arbeit prägt, dem wir uns aber noch intensiver widmen möchten, wird im kommenden Jahr der nötige Platz eingeräumt. Die Rede ist von unserem intersektionalen Ansatz. Die Analyse besonderer mehrfacher Benachteiligung unter anderem von Women of Color oder Frauen* mit Behinderungen/ chronischen Erkrankungen und der Austausch oder die Auseinandersetzung mit betroffenen Frauen, soll einen größeren Teil unserer Zeit in Anspruch nehmen. Wir werden uns auch mit Arbeitswelten von Frauen* auseinandersetzen. Und dabei ein besonderes Augenmerk auf Care Arbeit legen – ein gesellschaftlicher Bereich, in dem immer noch mehrheitlich Frauen* beschäftigt sind oder unbezahlt arbeiten.

Berichten Sie darüber:
  • bei twitter
  • bei facebook
  • bei delicious
  • bei digg
  • bei google
  • bei webnews
  • bei Mister Wong
  • versenden
Ihr Name

Ihre Mailadresse:
Name des Empfängers
Empfänger-Adresse
Nachricht für den Empfänger
Sicherheitsfrage:Bitte tragen Sie das Ergebnis der folgenden einfachen Rechnung ein: 22 + 11 =