Europa & Internationales

Bild: Europa
„Wacht auf, Verdammte dieser Erde“ heißt es so schön zu Beginn der Internationalen, dem bekanntesten Kampflied der sozialistischen Arbeiter*innenbewegung. Als Jungsozialist*innen verstehen wir uns als internationalistischer Verband und wollen uns dementsprechend über nationale Grenzen hinweg mit politischen Themen beschäftigen. Dazu gehört die Diskussion europapolitischer und internationaler Fragen, eben der Fragen, die die Erde gerade bewegen. Diese Erde bewegt sich in weiten Teilen gerade wieder nach rechts. Über Europas Grenzen hinweg greift der Rechtsruck und geht dem entgegen, wofür wie einstehen: eine tolerante und offene Gesellschaft der Freien und Gleichen. In den letzten US-Wahlen mussten wir erleben, wie ein Rechtspopulist mit sexistischen und rassistischen Äußerungen Präsident der Vereinigten Staaten wird. Wir werden kritisch beobachten, welche Folgen dies auf die USA hat. Doch auch in Frankreich erstarkt der rechtsextreme Front National mit Marine Le Pen an seiner Spitze; ein weiteres Beispiel stellt die national-konservative PiS Regierung in Polen dar, weshalb für uns weiterhin die Frage relevant bleibt, was wir Jungsozialist*innen dem internationalen Erstarken rechter Kräfte entgegensetzen können und was es für einen Linksruck braucht. Wir sind der Ansicht, dass es Probleme gibt, die sich nur international lösen lassen. Ein solches stellt der Kampf gegen Terrorismus dar. Mit Blick darauf, wie terroristische Aktivitäten effektiv durch internationale Zusammenarbeit verfolgt und verhindert werden können, ohne dass dabei Bürger*innenrechte mit Füßen getreten werden, wollen wir versuchen uns diesem Themenkomplex anzunähern. Weiterhin wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf Krisenherde und Fluchtursachen werfen. Hier wird sodann auch deutlich, dass europäische und internationale Themen letztlich nicht getrennt voneinander betrachtet werden können. In diesem Zusammenhang steht der Syrien-Konflikt im Vordergrund, dem wir uns widmen und verschiedene involvierte Akteur*innen betrachten wollen. Für einen menschenwürdigen Umgang mit geflüchteten und flüchtenden Menschen wollen wir Antworten auf die Frage erarbeiten, wie „ Refugees Welcome!“ auch tatsächlich politisch umgesetzt und gestaltet werden kann. Einiges steht somit auf der Agenda, denn zugleich wollen wir natürlich auch tagesaktuell arbeiten.

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