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PM: Junge und alte Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden

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Die Jusos Münster und die AG60plus der SPD Münster kritisieren die Positionen von Hans Kurth, dem Vorsitzenden der Seniorenvertretung der Stadt Münster, die er unlängst in einem WN-Interview äußerte. „Unser Ziel innerhalb der Partei und für die Gesellschaft als Ganzes ist es, dass Jung und Alt solidarisch zusammenarbeiten und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Erzählungen von einer durch Rentenaufstockungen betrogenen Jugend oder der im Interview angeführte ‚Jugendwahn‘ sind für ein solches solidarisches Miteinander kontraproduktiv und daher schlicht abzulehnen.“, begründet der Vorsitzende der AG 60plus Jörg Koltermann die gemeinsame Kritik.

Darüber hinaus widersprechen die Arbeitsgemeinschaften dem vom Vorsitzenden der Seniorenvertretung verbreiteten Bild des Nationalsozialismus als „Jugendbewegung“ aufs Schärfste. Hierzu führt Lia Kirsch, stellvertretende Sprecherin der Jusos, aus: „Eine solche Reduzierung der Unterstützer*innen der NS-Diktatur auf die junge Bevölkerung ist ahistorisch und nimmt viele der damaligen Täter*innen aus der Verantwortung. Junge und ältere Sozialdemokrat*innen wie wir können eine solche Verzerrung des Nationalsozialismus nicht ohne Widerspruch hinnehmen.“

Für Lia Kirsch und Jürgen Siekmann, Seniorenbeauftragter des Unterbezirks,  steht fest, dass ihre Arbeitsgemeinschaften weiterhin mit- statt gegeneinander die Zukunft in Münster und im Bund gestalten wollen.